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Der Energieertrag einer Fotovoltaikanlage im Sonnenland Spanien ist wesentlich höher als in anderen nördlichen europäischen Ländern. So erwirtschaftet eine starr ausgerichtete Fotovoltaikanlage in Frankfurt/Hessen ca. 900 kWh pro kWp. In Logroño/La Rioja ca. 1300 kWh pro kWp. (45% mehr Ertrag). In Südspanien (Andalusien, Murcia, Alicante) liegt der Ertrag bei ca. 1500 kWh pro kWp Im Vergleich zu Süddeutschland mit 1000 kWh pro kWp ein rund 50% höherer Ertrag.
Derzeit liegt die Vergütung pro kWh in Deutschland bei ca. 33-43 Cent in Spanien bei ca. 34-32 Cent. Leider wird der erhöhte Gewinn den man aus einer Anlage in Spanien generieren kann durch andere Kosten wieder „relativiert“ – Hohe Modulpreise, hoher administrativer Planungsaufwand, weniger seriös arbeitende Wettbewerber, Unsicherheiten in der langfristigen Planung da sich die Gesetzeslage oft ändert. Beispielsweise konnte man bis vor 2 Jahren die Fotovoltaikanlage als Bürgschaft für einen Kredit (20% Eigenkapital) nehmen - heute muss man auch mit anderen Gütern (Haus&Hof) bürgen. Die Sensibilität der Banken gegenüber der Anlagemöglichkeit Fotovoltaik ist ein guter „Lackmustest“ der Planungssicherheit.
Dennoch ist die Sonneneinstrahlung und die Freiflächennutzung in Spanien geradezu ideal. Wir sind deshalb optimistisch was die zukünftige Entwicklung der Fotovoltaik in Spanien anbelangt. Man muss nur wissen Wie – dies ist von Fall zu Fall verschieden.
Ganz bestimmt wird Spanien Deutschland in der installierten Leistung bald überholt haben. Spanien hat 50% mehr Ertrag pro kWp, Spanien hat mehr Nutzfläche, Spanien hat sehr wenige eigene nationale Energieproduktion. Dezentral produzierte Energie benötigt weniger Investitionen in das Energienetz. In 5-10 Jahren ist der Strom der mit Fotovoltaik gewonnen wird wettbewerbsfähig.
All diese Faktoren treten in Spanien viel eher ein als in anderen nord- und mitteleuropäischen Ländern.

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